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Kunde

Weller GmbH

Standort

Bühlertann

Branche

Sondermaschinenbau

Produkte

Industrieelle Reinigungsanlagen, Filtrationsanlagen, Behälter- und Apparatebau

Mitarbeiter

70

Webseite

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All-in-One-Lösung unterstützt Weller bei Entwicklung einer eigenen Marke

Als Weller vor rund vier Jahren mit der Entwicklung der eigenen Produktreihe Taifun startete, erweiterte der Sondermaschinenbauer die Analysefunktionen von Formica deutlich. Zuvor hatte sich Formica schon jahrelang als verlässliche All-in-One-Lösung für Weller bewährt.

BLP-Software im Einsatz bei
Weller GmbH

Das Projekt im Überblick

Vorhandene Systemlandschaft

- Microsoft Windows Server 2008
- Microsoft Windows 7, 8 und 10 Clients

Wichtigste Herausforderungen

- Steigende Anforderungen an Analysetools
- Richtige Verzahnung aller Informationen und Dokumente
- Organisationelle Umstellungen

Ziele des Projekts

- Software-Infrastruktur vereinheitlichen
- Auslastungen von Abteilungen genau erkennen
- Überblick über Unternehmenskennzahlen

Angewandte BLP Software

- Formica SQL ERP
- Formica ToDo

Entscheidung für Formica ERP

- Verständlichkeit des Programms
- Benutzerfreundlichkeit
- Eine Software als Gesamtlösung

Highlights der Implementierung

- Neue Module lassen sich schnell aufschalten
- Kurze Reaktionszeiten bei Anfragen
- Schnelle Einarbeitung in das Programm

Hauptnutzung für das Unternehmen

- Beschleunigte Unternehmensabläufe
- Übersicht über alle Vorgänge
- Nützliche Auswertungsmöglichkeiten

Seit über 30 Jahren ist Weller ein zuverlässiger Fertigungspartner für Industrieunternehmen, um energieeffiziente und innovative Modulanlagen für die Reinigung sowie anspruchsvolle Baugruppen und Teile für Abfüllanlagen herzustellen. Eine selbst erstellte Datenbank für Kontakt- und Produktdaten sowie unterschiedliche Programme zur Erstellung von Rechnungen, Lieferscheinen und sonstigen Dokumenten hat das Fertigungsunternehmen Ende der 1990er Jahre durch die Gesamtlösung Formica von BLP Software ersetzt. »Bei den Auswahlkriterien spielten Verständlichkeit und Bedienerfreundlichkeit ebenso eine Rolle wie die Tatsache, dass wir nur ein Programm und nicht verschiedene einsetzen wollten«, erläutert Frank Berghof, Geschäftsführer von Weller. Zudem suchte das Unternehmen eine Lösung, die in der Lage war, sehr umfangreiche Stücklisten zu handhaben. Bei BLP Software konnte Weller diese Anforderungen voll ausschöpfen und führte die Unternehmenssoftware ein. »Mit dem Einsatz von Formica ist es uns gelungen, eine schnellere Bearbeitung und eine bessere Übersicht über die Geschäftsaktivitäten zu erhalten«, so Frank Berghof. Zunächst wurden alle Grundbedürfnisse erfüllt, die im Anlegen von Aufträge und Angebote bestanden, dem Auslösen von Bestellungen und dem Erstellen von Lieferscheinen und Rechnungen sowie der Zeiterfassung.

Steigende Anforderungen verlangen mehr Transparenz

Aus verschiedenen Gründen, die Frank Berghof erläutert, stiegen jedoch in den letzten Jahren die Anforderungen, so dass die gesamte Fertigungsplanung hinzukam: »Zum einen fordern verschiedene Interessensgruppen wie Investoren und Zertifizierungsstellen immer detailliertere Betriebsübersichten und zum anderen haben wir durch ein geändertes Geschäftsmodell auch selbst höhere Anforderungen an Controlling-Funktionen und Analysemöglichkeiten entwickelt.« So hat das Unternehmen im vergangenen Jahr mit Weller-Taifun das erste eigene Produkt  auf den Markt gebracht, das druckluftunabhängige Zwischenreinigungstechnik ermöglicht. Damit verfügt der Fertigungspartner Weller nun auch über einen eigenen Herstellerzweig, der laut Frank Berghof neue Herausforderungen liefert: »Wenn man – wie in der Vergangenheit – häufig die gleichen Teile fertigt, weiß man wo man steht und welche Beträge anfallen. Jetzt sind wir in einem neuen Gebiet angekommen, in dem komplette Anlagen konstruiert und gefertigt werden. Alles – auch Zukaufteile – wollen wir sauber erfassen und auswerten können.«

Aufgrund der entsprechenden Erweiterung von Formica ist dies auch möglich. Denn als am Beginn dieser Geschäftsentwicklung klar war, dass Weller den Schritt Richtung Eigenproduktion gehen wollte, hat sich das Unternehmen auch IT-seitig entsprechend gerüstet. Um langfristig den Unternehmenserfolg zu sichern, war klar, dass für eine wirtschaftliche Produktion operative Planung, Steuerung und Kontrolle unbedingt erforderlich sind, die Formica innerhalb der Fertigungsplanung bietet. Um Weller auf den neuesten Stand von Formica zu bringen, stellte BLP Software die Neuerungen der Unternehmenssoftware bei Weller vor. Im Mittelpunkt des Interesses stand die Fertigungsplanung von Formica SQL. Sie stellt mehrere Planungsmodule wie Belegungsplanung, Grobplanung, Kapazitätsplanung, Maschinenplanung, Fertigungsplanung und Materialplanung zur Verfügung, um unterschiedliche Anforderungen abzubilden.

Neue Module sind schnell integriert

Module, die Weller näher in Betracht gezogen hatte, ließen sich einfach auf die existierende Installation aufschalten. Über einen Testzugang konnten die Weller-Mitarbeiter alle Variationen austesten. »Unsere Rückfragen richteten wir an BLP, die diese zügig mit uns abklärten. Die meisten Funktionen sind sowieso selbsterklärend«, beschreibt Frank Berghof, der insgesamt mit dem inzwischen jahrelangen Support durch BLP Software und den Reaktionszeiten sehr zufrieden ist. Abklärungsbedarf gibt es hauptsächlich dann, wenn ergänzend zu den Standardfunktionalitäten Anpassungen gewünscht sind. Meist lassen sich die neuen Module nach ein bis zwei Wochen im Produktivbetrieb einsetzen.

Als größte Herausforderung sieht Frank Berghof nach dem Start neuer Module, ob tatsächlich alle Dokumente und Informationen wie geplant ineinander übergreifen. »Sind alle Preise richtig hinterlegt, lässt sich aus einem Auftrag wie gewünscht ein Lieferschein anfertigen? Alle Verbindungen müssen stimmen.« Schließlich soll auch gemäß der Qualitätsmanagementnorm EN ISO 9001 die Nachvollziehbarkeit jedes Prozessschrittes gewährleistet sein.

Bei Weller arbeiten heute alle Mitarbeiter der Verwaltungsebene und einige Mitarbeiter der Fertigung intensiv mit Formica. Jeder der rund 70 Angestellten meldet sich über die Personalnummer morgens in Formica an und abends ab. Außerdem werden einzelne Arbeitsgänge gestempelt damit man sieht, welcher Mitarbeiter an welchem Bauteil gearbeitet hat.

Formica sorgt für beschleunigte Prozesse

Je nach Einsatzfall kann es wie beim Wareneingang auch zu organisatorischen Umstellungen im Betriebsablauf kommen. Vor der Installation der Formica-Lösung nahmen Mitarbeiter die Ware am Wareneingang an und kontrollierten sie. Im Anschluss brachten sie die Lieferscheine ins Büro, um sie hier von Kollegen entsprechend verbuchen zu lassen. Heute bucht der Kontrolleur die Ware nach deren Entgegennahme und Prüfung auch direkt ein. Dadurch beschleunigen sich die Prozesse, wie Frank Berghof beschreibt, auf mehreren Ebenen: »Es ist schneller zu erkennen, ob eine bestimmte Ware angekommen ist. Die Ware lässt sich zügig in die Stückliste eines Fertigungsauftrags hinzubuchen und es ist sofort ersichtlich, welches Bauteil noch fehlt, um eine Baugruppe zu erstellen.«

Durch die Verzahnung der Module und die Automatisierung der Daten lassen sich entsprechend dem Warenstand alle wichtigen Unternehmensinformationen minutengenau ablesen. »Sobald beispielsweise ein Auftrag angelegt ist, befindet sich dieser in der Umsatzauswertung. Werden Bestellungen vorgenommen, passen sich die Bestellhöhen direkt an«, so Frank Berghof, der den Hauptnutzen von Formica darin sieht, eine schnelle Übersicht in allen Bereichen zu bekommen.

Da die Kommunikationssoftware Formica ToDo ebenfalls im Einsatz ist, profitiert Weller auch von deren Verzahnung mit Formica SQL. Ist eine Rechnung erstellt, lässt sie sich, ohne das Programm zu wechseln, direkt per E-Mail versenden. Weller spart sich Zeit und Kosten, da die Rechnung nicht mehr gedruckt, gefaltet, kuvertiert und versendet werden muss. Eingehende Rechnungen und Nachrichten lassen sich direkt den entsprechenden Vorgängen zuordnen, so dass später keine Suchzeiten auftreten, wenn Dokumente wieder benötigt werden.

Strategisch hat Weller produkt- und IT-seitig, wie sich aktuell zeigt, alles richtig gemacht. Durch die Bestellungen für Weller Taifun ist das Unternehmen heute bereits für die nächsten neun Monate ausgelastet.